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| Ballon d'Alsace * Grand Ballon* Col de la Schlucht* Champ du feu* Col de la Faucille | |
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Jura und Vogesen Die Vogesen sind ein stark vernachlässigter Teil der Tour de France. Sowohl bei Fans als auch bei Rennradfahrern stehen Sie im Schatten der "großen Anstiege" in den Alpen und den Pyrenäen. Damit werden diese Anstiege aber unterschätzt. Aus historischer Sicht sind die Vogesen von enormer Bedeutung. Schließlich fanden hier die ersten echten Bergetappen der Tour de France statt. Als sich 1905 die Fahrer den Ballon d'Alsace hinauf quälten, zweifelten viele an der Bezwingbarkiet des Berges. Ohne Gangschaltung auf ungepflasterten Schotterwegen Höhenmeter um Höhenmeter nach oben zu kämpfen, war damals eine wirklich harte Arbeit. Kein Wunder, dass der Etappensieger oft mehrere Stunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten vorweisen konnte. Die meisten Fahrer stiegen zwischendurch ab und schoben ihr Rad. Mit asphaltierten Straßen und moderner Ganschaltung, sind die Vogesen (und der Cold e la Faucille im Jura) heute keine unbezwingbare Hürde mehr. Sie bieten je nach Routenwahl ideale Strecken für Einsteiger als auch endlose Höhenmeter für ausdauernde Kletterfreunde. Radeln in schöner Natur und eine sehr hohe Routenvielfalt auf sehr engem Raum - die Vogesen sind ein absolut lohnenswertes Ziel für alle Rennradler!
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| Alle Infos in dem Rennradführer "Roadbook Tour de France", Kristian Bauer, Bruckmann 2006 | |